Trauerbegleitung
Trauer Raum geben – mit oder ohne Pferd
Wenn ein geliebter Mensch oder ein Tier fehlt
Trauer kann sich ganz unterschiedlich anfühlen. Manchmal ist sie laut und überwältigend, manchmal still und schwer. Es gibt Tage, an denen Tränen kommen, und andere, an denen scheinbar gar nichts geht. Vielleicht wechseln sich Schmerz, Sehnsucht, Wut, Dankbarkeit und Leere miteinander ab. Und manchmal fehlen selbst dafür die Worte.
Jeder Mensch trauert anders und geht seinen eigenen Weg. Es gibt nichts, was Sie „richtig“ machen müssen. Es darf Raum für all das sein, was gerade da ist.
In der Trauerbegleitung möchte ich Ihnen einen geschützten und wertschätzenden Raum anbieten, in dem Ihre Gefühle sein dürfen. Einen Ort zum Innehalten, Erzählen, Schweigen und Erinnern – ohne Erwartungen und ohne Druck.
Mit den Pferden
Pferde begegnen uns auf ihre ganz eigene, besondere Weise. Sie bewerten nicht, stellen keine Fragen und erwarten keine Erklärungen. Mit ihrer ruhigen Präsenz können sie uns helfen, wieder mehr bei uns selbst anzukommen und den Moment wahrzunehmen.
In der Begleitung mit Pferden geht es nicht darum, etwas leisten oder mit dem Pferd „arbeiten“ zu müssen. Vielleicht entsteht ein stiller Moment neben dem Pferd. Vielleicht möchten Sie es berühren, beobachten oder einfach seine Nähe spüren. Und vielleicht zeigt sich dabei etwas, für das bisher keine Worte da waren.
Die Pferde können dabei ein Gegenüber sein – ruhig, ehrlich und ganz im Hier und Jetzt.
Ohne Pferd
Manchmal fühlt es sich stimmiger an, die Trauer zunächst ohne Pferd zu betrachten. Auch dafür gibt es Raum. In einer ruhigen Umgebung können wir miteinander sprechen, schweigen, Erinnerungen Raum geben oder einfach eine Weile gemeinsam aushalten, was gerade schwer ist.
Vielleicht gibt es Fragen, die Sie beschäftigen. Vielleicht gibt es Dinge, die Sie jemandem erzählen möchten, aber bisher keinen Ort dafür gefunden haben. Oder vielleicht möchten Sie einfach nicht allein mit Ihrer Trauer sein.
Sie bestimmen, was Sie teilen möchten und in welchem Tempo.
Ihrer Trauer Raum geben
Trauer bedeutet nicht, zu vergessen oder den Verlust irgendwann „hinter sich zu lassen“. Vielmehr kann es darum gehen, einen eigenen Umgang mit dem Verlust zu finden und einen Weg zu entdecken, wie die Erinnerung einen neuen Platz im Leben bekommen darf.
Manches braucht Worte.
Manches braucht Tränen.
Manches braucht Stille.
Und manches darf einfach da sein, ohne erklärt werden zu müssen.
Ich möchte Ihnen auf diesem Weg mit Achtsamkeit, Offenheit und Zeit begegnen – dort, wo Sie gerade stehen. Sie müssen Ihre Trauer nicht alleine tragen. Ich freue mich, Ihnen einen Raum zu geben, in dem alles sein darf, was Sie bewegt – mit oder ohne Pferd.
Bitte beachten Sie den rechtlichen Hinweis zur Trauerbegleitung – sie ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.